Neun Monate nach dem Ball kam Noah mit mir nach Hause. Die Wohnung war klein, aber sein Zimmer hatte eine Tür, einen Schreibtisch und ein Bücherregal, das wir zusammen aufgebaut hatten. Am ersten Abend legte er mir ein Taschenbuch neben die Hand und fragte, ob mein Handgelenk noch wehtat. „Manchmal“, sagte ich. Er nickte und schlug sein eigenes Buch auf. Celeste hatte mir gesagt, Lesen könne mich niemals verändern. Als ich neben meinem Bruder saß, verstand ich endlich, dass ihr Urteil nichts bedeutete. Wir hatten ein Zuhause. Ich hatte einen Job, den ich mir selbst ausgesucht hatte. Und keiner von uns brauchte ihre Erlaubnis, um eine Seite umzublättern.